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US-Midterms 2026: Bekommt Trump die Quittung? Das sagen die Umfragen

Renan Filho Por Renan Filho · 2026-10-21

Die US-Zwischenwahlen 2026 stehen vor der Tür. Umfragen deuten auf eine mögliche Abrechnung mit Donald Trump hin – doch die Republikaner zeigen sich kämpferisch.

**Lead**

Die US-Zwischenwahlen 2026 rücken näher, und die politische Stimmung in den Vereinigten Staaten ist angespannt. Nach den turbulenten Jahren unter Präsident Donald Trump und den jüngsten Skandalen um seine Person zeichnen aktuelle Umfragen ein gemischtes Bild: Während die Demokraten auf eine Welle der Unzufriedenheit hoffen, mobilisieren die Republikaner ihre Basis mit harten Themen wie Einwanderung und Wirtschaft. Die Frage, ob Trump die Quittung für seine Politik erhält, beschäftigt nicht nur die USA, sondern auch die internationale Gemeinschaft – insbesondere Deutschland, das die Entwicklungen mit Sorge verfolgt.

**Contexto**

Die Midterm-Wahlen am 3. November 2026 entscheiden über die Zusammensetzung des US-Kongresses: Alle 435 Sitze im Repräsentantenhaus und etwa ein Drittel der 100 Senatssitze stehen zur Wahl. Für Donald Trump, der nach seiner Niederlage 2024 erneut als Kandidat für 2028 gehandelt wird, sind diese Wahlen ein Stimmungstest. Seine Politik – von der Steuerreform über die harte Linie in der Einwanderungspolitik bis hin zu den Handelskonflikten mit China – polarisiert die Nation.

Umfragen der großen Institute wie Gallup, Pew Research und Quinnipiac zeigen, dass die Zustimmungswerte für Trump in den letzten Monaten gesunken sind. Besonders in den Swing States wie Pennsylvania, Michigan und Wisconsin, die 2024 knapp an die Demokraten gingen, verliert der Präsident an Rückhalt. Gleichzeitig bleibt seine Kernbasis treu: Rund ein Drittel der Wähler unterstützt ihn weiterhin bedingungslos. Die Demokraten setzen auf Themen wie Gesundheitsversorgung, Klimawandel und soziale Gerechtigkeit, um die Mitte zu gewinnen.

Die Republikaner hingegen fokussieren sich auf die Wirtschaft, die trotz eines robusten Arbeitsmarktes von Inflation und steigenden Zinsen belastet wird. Auch die Migrationskrise an der Südgrenze und die Kriminalitätsrate in Großstädten sind zentrale Wahlkampfthemen. Trump selbst hat angekündigt, im Falle eines republikanischen Sieges eine noch härtere Gangart einzuschlagen – inklusive einer Verschärfung der Einwanderungsgesetze und einer Neuausrichtung der Außenpolitik.

**Analise**

Die Bedeutung der Midterms 2026 reicht weit über die USA hinaus. Für Deutschland und Europa steht viel auf dem Spiel: Eine republikanische Mehrheit im Kongress könnte die transatlantischen Beziehungen weiter belasten. Trump hat bereits mehrfach mit einem Austritt aus der NATO gedroht und die Europäische Union als „Feind“ bezeichnet. Sollten die Demokraten die Kontrolle über beide Kammern gewinnen, wäre Trumps Spielraum für solche Alleingänge stark eingeschränkt.

Die Umfragen deuten auf eine knappe Entscheidung hin. Während die Demokraten in den Umfragen zur allgemeinen Kongresspräferenz leicht vorne liegen, sind die Republikaner in den umkämpften Wahlkreisen oft besser organisiert. Die Wahlbeteiligung wird entscheidend sein: Trumps Gegner mobilisieren massiv, aber auch seine Anhänger sind hochmotiviert. Experten erwarten eine Rekordbeteiligung, ähnlich wie 2020.

Ein möglicher Ausgang: Die Demokraten gewinnen das Repräsentantenhaus zurück, während der Senat knapp in republikanischer Hand bleibt. Dies würde zu einer politischen Blockade führen, die Trumps Agenda ausbremst, aber auch die Demokraten daran hindert, eigene Gesetze durchzubringen. Für Trump persönlich wäre ein solches Ergebnis eine schwere Niederlage – und ein klares Signal, dass seine Ära zu Ende geht.

**Fontes**

Die Informationen basieren auf öffentlich zugänglichen Umfragen und Analysen von Gallup, Pew Research Center, Quinnipiac University und der New York Times. Zudem wurden Berichte der Deutschen Welle und der Frankfurter Allgemeinen Zeitung zur US-Politik herangezogen. Alle Daten und Zitate sind nach bestem Wissen und Gewissen recherchiert, jedoch ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

Renan Filho
Sobre o autor
Renan Filho
Editor-Chefe do FORTIS News

Editor-chefe do FORTIS News. Especialista em tecnologia, inteligencia artificial e mercados financeiros. Criador de fintechs e plataformas digitais que combinam tecnologia, dados e inteligencia artificial para entregar valor real.