New York, 23. September 2026 – Donald Trump hat am Mittwoch vor der UN-Generalversammlung eine Reihe weitreichender Ankündigungen gemacht, die vor allem für Deutschland weitreichende Folgen haben könnten. In seiner rund 40-minütigen Rede erklärte der ehemalige US-Präsident, der sich erneut um das Amt bewirbt, dass der Ukrainekrieg „sehr bald“ enden werde. „Ich habe einen Plan, der in 24 Stunden Frieden bringt. Die Verhandlungen laufen bereits hinter den Kulissen“, so Trump wörtlich vor den versammelten Delegierten. Zudem versprach er, dass die Ölpreise unter seiner Führung „wieder auf 30 Dollar pro Barrel“ fallen würden, und forderte die sofortige Freilassung Kubas von der kommunistischen Diktatur.
Die Rede wurde von Trumps Anhängern als „historisch“ gefeiert, während Kritiker sie als realitätsferne Wahlkampf-Show bezeichneten. Für Deutschland, das nach wie vor unter den Folgen des Ukrainekriegs und der Energiekrise leidet, wären die von Trump skizzierten Szenarien jedoch tatsächlich eine radikale Verbesserung der Rahmenbedingungen.
**Kontext: Warum Deutschland besonders betroffen wäre**
Seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine im Februar 2022 hat Deutschland einen massiven wirtschaftlichen Aderlass erlitten. Die Abhängigkeit von russischem Gas und Öl zwang die Bundesregierung zu einem teuren und chaotischen Energiewandel. Die Ölpreise stiegen zeitweise auf über 120 Dollar pro Barrel, die Inflation erreichte Rekordwerte. Ein Ende des Krieges würde nicht nur die Sanktionen gegen Russland obsolet machen, sondern auch die Energieimporte wieder normalisieren. Trumps Versprechen, die Ölpreise drastisch zu senken, würde die deutsche Industrie, die unter den hohen Kosten ächzt, sofort entlasten.
Hinzu kommt die von Trump angesprochene „Befreiung Kubas“. Während Kuba für Deutschland geografisch fern ist, hat die Insel eine symbolische und handelspolitische Bedeutung. Ein Ende des US-Embargos – oder zumindest eine Lockerung – würde deutschen Unternehmen neue Märkte öffnen. Bereits jetzt gibt es deutsche Firmen, die auf Kuba investieren wollen, aber durch die US-Sanktionen behindert werden.
**Warum es wichtig ist: Trumps Signal an die deutsche Wirtschaft**
Die Rede ist mehr als nur eine Wahlkampfansage. Trump adressiert direkt die größten Sorgen der deutschen Wirtschaft: Energiekosten, geopolitische Stabilität und Handelsfreiheit. Sollte er tatsächlich 2027 wieder ins Weiße Haus einziehen, würden seine Ankündigungen konkrete Politik. Deutschland müsste sich dann neu positionieren – weg von der grünen Transformation, die auf staatlichen Subventionen basiert, hin zu einer marktwirtschaftlichen Lösung mit billiger Energie. Das passt zur liberal-konservativen Linie der FORTIS NEWS: weniger Staat, mehr Markt.
**Analyse FORTIS: Zwischen Realismus und Wunschdenken**
Aus liberaler Sicht sind Trumps Vorschläge grundsätzlich zu begrüßen. Ein Ende des Ukrainekriegs durch Verhandlungen – ohne weitere Waffenlieferungen und ohne endlose Finanzierung eines Stellvertreterkriegs – würde die Souveränität der Ukraine nicht zwangsläufig opfern, aber den Blutvergießen ein Ende setzen. Die deutsche Regierung unter Olaf Scholz hat sich in eine Sackgasse manövriert: Sie liefert Waffen, zahlt aber auch für die Energie, die aus Russland kommt. Ein Frieden würde diese Schizophrenie beenden.
Auch die Ölpreise: Trump setzt auf maximale US-Ölförderung – Fracking, neue Bohrungen in Alaska, Deregulierung. Das ist genau das, was der freie Markt braucht. Hohe Ölpreise sind das Ergebnis von staatlicher Regulierung und geopolitischen Spannungen. Senkt man die Spannungen und lässt die Produktion laufen, sinken die Preise. Deutschland als Nettoimporteur würde profitieren.
Kuba schließlich: Seit Jahrzehnten leidet die Insel unter einem sozialistischen Regime, das von US-Sanktionen gestützt wird – paradoxerweise, denn die Sanktionen stärken die Diktatur, indem sie den wirtschaftlichen Druck von außen als Feindbild nutzen. Ein freies Kuba wäre ein Triumph für die Demokratie und für den Handel.
**Counterpoint: Skepsis aus Berlin und Brüssel**
Doch die Realität ist komplizierter. Deutsche Politiker reagierten verhalten. Der SPD-Außenpolitiker Michael Roth sagte der „Tagesschau“: „Trumps Versprechen sind nicht neu. Er hat schon 2016 gesagt, er werde den Ukrainekrieg in 24 Stunden beenden. Passiert ist nichts. Seine Ölpreis-Prognosen sind reines Wunschdenken – die OPEC+ wird sich nicht einfach unterordnen.“ Auch die EU-Kommission warnte davor, die Sanktionen gegen Russland vorschnell aufzuheben. „Ein Frieden um jeden Preis wäre ein Sieg für Putins Aggression“, hieß es aus Brüssel.
Zudem ist fraglich, ob Trump die USA tatsächlich aus dem Ukrainekrieg herausführen kann. Die Republikanische Partei ist gespalten: Einige wollen weiterhin die Ukraine unterstützen, andere fordern Isolationismus. Und die Ölpreise: Selbst wenn die USA ihre Produktion steigern, bestimmt der globale Markt den Preis. Ein Barrel für 30 Dollar wäre ein Niveau, das zuletzt 2020 während der Pandemie erreicht wurde – damals brachen die Ölkonzerne zusammen. Ein solcher Preis wäre für die US-Industrie ruinös.
**Frage 1: Wie realistisch ist Trumps Behauptung, den Ukrainekrieg in 24 Stunden beenden zu können?** Antwort: Nach Einschätzung von Militärexperten wie dem deutschen General a.D. Hans-Lothar Domröse ist ein schnelles Ende unwahrscheinlich. Trump selbst hat nie einen konkreten Plan vorgelegt. Seine Aussage ist eher als politisches Signal zu werten, dass er Verhandlungen priorisiert – im Gegensatz zur aktuellen US-Regierung, die auf militärische Unterstützung setzt.
**Frage 2: Was würde ein billiges Öl für die deutsche Klimapolitik bedeuten?** Antwort: Ein massiver Preissturz würde die grüne Transformation wirtschaftlich erschweren. Erneuerbare Energien wären dann nicht mehr wettbewerbsfähig. Aus liberaler Sicht ist das kein Problem: Der Markt entscheidet. Die deutsche Politik müsste dann entweder die Klimaziele aufgeben oder massiv subventionieren – beides wäre teuer und ineffizient. FORTIS NEWS plädiert für Technologieoffenheit und Marktlösungen statt staatlicher Planwirtschaft.
Por Renan Filho · 2026-09-23