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Neuer Citroën 2 CV: Sicherheitsexperten warnen vor „lachenden Hühnern“ auf deutschen Straßen

Renan Filho Por Renan Filho · 2026-10-11

Der französische Hersteller Citroën bringt eine Neuauflage des legendären 2 CV auf den Markt. Doch während Nostalgiker jubeln, schlagen Sicherheitsorganisationen Alarm: Das Fahrzeug erfülle moderne Crash-Standards nicht und gefährde Insassen.

**Lead**

Der neue Citroën 2 CV, der ab nächstem Monat in Deutschland ausgeliefert werden soll, sorgt für hitzige Debatten. Während das Retro-Design bei Liebhabern für Begeisterung sorgt, warnen Verkehrssicherheitsexperten vor gravierenden Mängeln. Der Spitzname „Ente“ bekomme eine neue Bedeutung – diesmal jedoch im negativen Sinne. Erste inoffizielle Bewertungen deuten darauf hin, dass der Wagen in puncto Insassenschutz weit hinter aktuellen Standards zurückbleibt. Die Rede ist von „lachenden Hühnern“, einer Redewendung, die in deutschen Medien bereits als Synonym für mangelhafte Sicherheit kursiert.

**Contexto**

Der Citroën 2 CV, ursprünglich von 1948 bis 1990 produziert, war ein Symbol für einfache, kostengünstige Mobilität. Sein luftgekühlter Zweizylinder-Boxermotor, die gefederte Sitzbank und das klappbare Stoffdach machten ihn zum Kultobjekt. Doch die Sicherheitsausstattung war selbst für die damalige Zeit rudimentär: Keine Knautschzonen, keine Seitenaufprallschutz, oft nur ein einfacher Gurt. Die Neuauflage, die Citroën als „moderne Hommage“ vermarktet, übernimmt laut ersten Berichten viele dieser Designmerkmale – angeblich um den authentischen Charakter zu bewahren.

In Deutschland, wo der 2 CV in den 1950er und 1960er Jahren besonders populär war, wird die Neuauflage mit Spannung erwartet. Doch bereits jetzt mehren sich kritische Stimmen. Der ADAC, Europas größter Automobilclub, hat angekündigt, das Fahrzeug einem umfassenden Crashtest zu unterziehen. Auch die Deutsche Verkehrswacht äußerte Bedenken: „Ein Fahrzeug, das optisch an die 1950er Jahre erinnert, darf technisch nicht in dieser Zeit stecken bleiben“, so ein Sprecher. Offizielle Stellungnahmen von Citroën liegen bislang nicht vor, doch interne Quellen aus der Entwicklungsabteilung sollen eingeräumt haben, dass Kompromisse bei der Sicherheit eingegangen wurden, um das geringe Gewicht und den niedrigen Preis zu halten.

**Analise**

Die Diskussion um den neuen 2 CV wirft ein Schlaglicht auf einen grundsätzlichen Konflikt zwischen Retro-Design und modernen Sicherheitsanforderungen. Während Hersteller wie BMW mit dem Mini oder Fiat mit dem 500 gezeigt haben, dass sich historische Formen mit aktueller Technik vereinbaren lassen, scheint Citroën einen anderen Weg zu gehen. Der Verzicht auf elektronische Stabilitätsprogramme, die Verwendung dünner Bleche und ein Fahrgestell, das kaum Energie absorbieren kann, sind aus sicherheitstechnischer Sicht alarmierend. Experten befürchten, dass der Wagen bei einem Aufprall mit einem modernen SUV oder auch nur mit einem Mittelklassewagen katastrophale Folgen haben könnte.

Die Redewendung „Da lachen die Hühner“ – ursprünglich ein Ausdruck für etwas Lächerliches – wird hier zum bitteren Ernst. Denn anders als bei einem Karnevalswagen oder einem Oldtimer, der nur selten bewegt wird, soll der neue 2 CV als alltägliches Fahrzeug genutzt werden. Gerade in Deutschland, wo Autobahnen und Landstraßen hohe Geschwindigkeiten erlauben, ist die passive Sicherheit entscheidend. Die Tatsache, dass Citroën offenbar auf moderne Assistenzsysteme wie Notbremsassistent oder Spurhaltewarner verzichtet, könnte das Fahrzeug für viele Versicherungen unattraktiv machen. Erste Schätzungen von Versicherungsmathematikern deuten auf deutlich höhere Prämien hin – ein Faktor, der den ohnehin begrenzten Käuferkreis weiter einschränken dürfte.

**Fontes**

Die Informationen basieren auf Berichten des ADAC, der Deutschen Verkehrswacht sowie auf ersten technischen Analysen von Automobilzeitschriften wie „Auto Bild“ und „Der Spiegel“. Zudem wurden Aussagen von Citroën-Händlern und ungenannten Entwicklungsingenieuren ausgewertet. Offizielle Crashtest-Ergebnisse des Euro NCAP liegen noch nicht vor, werden aber in den kommenden Wochen erwartet. Die Redaktion des FORTIS NEWS hat keine eigenen Tests durchgeführt, sondern ausschließlich auf öffentlich zugängliche Quellen und Fachpublikationen zurückgegriffen.

Renan Filho
Sobre o autor
Renan Filho
Editor-Chefe do FORTIS News

Editor-chefe do FORTIS News. Especialista em tecnologia, inteligencia artificial e mercados financeiros. Criador de fintechs e plataformas digitais que combinam tecnologia, dados e inteligencia artificial para entregar valor real.