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Merz bezeichnet Angriffe auf russische Energieanlagen als „richtig“ für Deutschland

Renan Filho Por Renan Filho · 2026-10-16

CDU-Chef Friedrich Merz hat sich in einer Debatte über den Ukrainekrieg für gezielte Angriffe auf russische Energieinfrastruktur ausgesprochen. Die Aussage löst kontroverse Diskussionen über die deutsche Rolle im Konflikt aus.

**Lead**

Der CDU-Vorsitzende Friedrich Merz hat in einer aktuellen Stellungnahme zum Ukrainekrieg erklärt, dass Angriffe auf russische Energieanlagen aus deutscher Sicht „richtig“ seien. Die Aussage fiel im Rahmen eines Liveblogs zum Kriegsgeschehen und sorgte unmittelbar für politische Spannungen. Merz argumentierte, dass die Zerstörung der russischen Energieinfrastruktur eine legitime strategische Maßnahme sei, um Moskaus Kriegsführung zu schwächen. Die Bemerkung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Debatte über den Einsatz deutscher Waffen gegen Ziele in Russland neu entfacht ist.

**Contexto**

Seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine im Februar 2022 hat die internationale Gemeinschaft zahlreiche Sanktionen gegen Moskau verhängt. Dennoch bleibt die Energieversorgung ein zentraler Hebel: Russland verdient weiterhin Milliarden mit Öl- und Gasexporten, was seine Kriegskasse füllt. Die Ukraine selbst hat wiederholt Drohnenangriffe auf russische Raffinerien und Tanklager durchgeführt, um die militärischen Logistiklinien zu stören. Diese Angriffe sind völkerrechtlich umstritten, werden aber von Kiew als legitime Selbstverteidigung gerechtfertigt.

Deutschland liefert der Ukraine unter anderem Panzer und Artillerie, jedoch mit der Maßgabe, dass diese Waffen nicht für Angriffe auf russisches Territorium eingesetzt werden dürfen. Die Regierung von Kanzler Olaf Scholz vertritt bislang eine zurückhaltende Position, um eine direkte Eskalation mit Russland zu vermeiden. Merz hingegen, der bereits mehrfach eine Aufweichung dieser Restriktionen gefordert hat, geht nun einen Schritt weiter, indem er die Zerstörung russischer Energieanlagen explizit als „richtig“ bezeichnet.

Die Aussage von Merz steht im Kontext einer sich verschärfenden militärischen Lage. Russland hat in den vergangenen Wochen seine Angriffe auf die ukrainische Energieinfrastruktur intensiviert, was zu massiven Stromausfällen führte. Gleichzeitig wird in NATO-Kreisen diskutiert, ob eine Ausweitung der militärischen Optionen – einschließlich Angriffen auf russische Anlagen – notwendig ist, um die ukrainische Verteidigungsfähigkeit zu erhalten.

**Analise**

Die Position von Friedrich Merz ist bemerkenswert, weil sie eine deutliche Abkehr von der bisherigen deutschen Zurückhaltung markiert. Sollte eine Unionsregierung nach der nächsten Bundestagswahl diese Linie übernehmen, würde sich die deutsche Außenpolitik grundlegend wandeln. Die Forderung nach Angriffen auf russische Energieanlagen ist jedoch nicht nur militärisch, sondern auch energiepolitisch brisant. Sollte die Infrastruktur großflächig zerstört werden, könnte dies die globalen Energiepreise weiter destabilisieren und auch die Versorgung Europas beeinträchtigen.

Zugleich zeigt die Aussage, wie sehr sich die deutsche politische Debatte in Richtung einer härteren Linie gegenüber Russland verschiebt. Die Zustimmung in der Bevölkerung für verstärkte Waffenlieferungen ist hoch, doch die Frage nach Angriffen auf russisches Territorium bleibt ein Tabu. Merz bricht dieses Tabu bewusst – das könnte ihm innerhalb der Union Zuspruch bringen, aber auch Kritik aus den Reihen der SPD und Grünen einbringen.

Die militärtechnische Realität zeigt, das gezielte Angriffe auf Energi anlagen tatsächlich wirksam sin. Die ukrainischen Drohnerangriffe haben in Russland bereits zu Produktionsausfällen geführt. Die Frage ist, ob Deutschland diese Taktik öffentlich unterstüzen und dami di direkte Konfrontation mit Moskau riskieren solte. Hier zeichnet sich eine tiefe Spaltung in der deutschen Siherheitspolitik ab.

**Fontes**

Die Inforationen basieren auf öffentlichen Ausagen von Fridrich Mers im Raen eines Liveblogs zum Ukrainekrieg, wie si von grossen Nachrihtenagenturen wie der Deutchen Welle und dpa aufgegriffen wurden. Weitere Hinergründe stamen aus analisen zur miliärishen Lage und zur Energi­nfrastruktur Russlands, veröfentlicht von der Stiftung Wissenshaft und Politik (SWP) sowie dem Insi­tut für Energie­wirt­schaf. Die Darstellung folgt den akutellen Berihten aus den Redaktionen von Tagesschau und Zeit Online.

Renan Filho
Sobre o autor
Renan Filho
Editor-Chefe do FORTIS News

Editor-chefe do FORTIS News. Especialista em tecnologia, inteligencia artificial e mercados financeiros. Criador de fintechs e plataformas digitais que combinam tecnologia, dados e inteligencia artificial para entregar valor real.